Liebe

Ein Mensch alleine ist nichts, aber zwei Menschen zusammen sind eine Welt!
Liebe hat nichts damit zu tun, was man bekommen möchte, sondern nur mit dem, was man selbst geben will.
Wenn lieben heisst …
… dass man vertraut und lebt,
… dass man Dinge fühlt, die man vorher nicht kannte,
… dass man Töne hört, die vorher keinen Klang hatten,
… dass man mit Worten ein unbekanntes Paradies zaubern kann,
… dass man die Zeit vergisst,
… dass man verzeiht,
… dass man gibt …
ja – dann liebe ich Dich!
es ist unsinn
(sagt die vernunft)
es ist was es ist
(sagt die liebe)
es ist unglück
(sagt die berechnung)
es ist nichts als schmerz
(sagt die angst)
es ist aussichtslos
(sagt die einsicht)
es ist was es ist
(sagt die liebe)
es ist lächerlich
(sagt der stolz)
es ist leichtsinnig
(sagt die vorsicht)
es ist unmöglich
(sagt die erfahrung)
es ist was es ist
(sagt die liebe)
(Erich Fried „Es ist was es ist. Liebesgedichte, Angstgedichte, Zorngedichte“, Berlin 1996)

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Gebote für echte Reiter

Echte Reiter

… wissen, daß alle Medikamente zur äußerlichen Anwendung entweder unabwaschbar blau oder neongelb sind.
… haben kein Problem damit, direkt nach dem Stallausmisten ein Sandwich zu essen.
… wissen, warum bei einem Thermometer immer ein Meter Bindfaden ans Ende gehört.
… haben Zutrittsverbot zu Automatenwäschereien.
… denken nicht an sexuelle Abartigkeiten, wenn es um Gerten, Ketten und Leder geht.
… können ihre Stimme schlagartig um fünf Oktaven senken, um ein scharrendes Pferd anzubrüllen.
… haben ihre eigene Sprache
(„Wenn er mit der Schulter ausfällt, mußt Du die Hand eindrehen und dagegensitzen, falls er sich hinter dem Zügel verkriecht“.)
… geben eher eine Beziehung auf als ihr Hobby.
… schnalzen, um ihrem Auto einen Berg hinaufzuhelfen.
… versichern ihr Pferd umfassender als ihr Auto.
… können Dir 20 Bezeichnungen und Ursachen für diese Beule auf Deinem Pferd nennen.
… wissen mehr über die Ernährung ihres Pferdes als über ihre eigene.
… haben Flecken aus Klauenöl in der Wohnung auf dem Teppich, neben dem Fernseher.
… haben einen Wortschatz, der einem Matrosen die Schamröte ins Gesicht treibt.
… haben weniger anzuziehen als ihr Pferd.
… leisten sich ein Hobby, das mehr Arbeit macht als ihr Beruf.
… wissen, daß Stall ausmisten das beste Antidepressivum ist.
… denken bei Sonnenschein im Mai nur: „Gutes Wetter für den ersten Schnitt!!“
… meinen mit „Stollen“ kein Weihnachtsgebäck.
… denken bei dem Begriff „Piephacke“ nicht an eine komisch geformte Flöte.
… haben zu ihrem Hufschmied eine herzlichere Beziehung als zu manchem Verwandten.
… suchen Laternen nicht an Straßenecken und sehen Sterne nicht nur am Himmel.
… finden einen gestiefelten Fuchs bunt und nicht pervers.
und schließlich:
nur ECHTE Reiter
glauben an das Elfte Gebot:
Mit dem inneren Bein an den äußeren Zügel.
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Humor

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann! Umgekehrt ist das schon schwieriger …
Wenn der Mann schon nicht Herr der Lage ist, dann stilisiert er sich halt zum Opfer!
Es heisst, wer nichts weiss, redet viel – wer weiss, redet nicht …
genau das ist das Problem dieser Welt!
Männer … man kann versuchen sie zu ändern,
man kann seine Zeit aber auch sinnvoll verbringen!

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Wahrheit

„Es ist schwierig, die Worte in der richtigen Reihenfolge aufs Papier zu bekommen und dabei etwas zu sagen, was es wert ist, gesagt zu werden“
(Louis Begley)
Eines Tages wirst Du mich fragen, was mir wichtiger ist:
Du oder mein Leben.
Ich werde sagen: mein Leben.
Und Du wirst gehen, ohne zu wissen, dass Du mein Leben bist …
„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“
(Kurt Tucholsky)
Es ist nicht der Tod, der uns traurig stimmt, es ist die Erkenntnis der Gegenwart, die gestern noch Zukunft hatte, aber heute Vergangenheit ist.
Alle Flüsse fließen ins Meer,
das Meer wird nicht voll.
Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen,
kehren sie zurück, um wieder zu entspringen.
Alle Dinge sind rastlos tätig.
Kein Mensch kann alles ausdrücken,
nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet,
nie wird ein Ohr vom hören voll.
(Das Buch Kohelet, Kapitel 1
Wechsel, Dauer und Vergessen: 1,7 und 8)
Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.
(Ingmar Bergman)
„Frauen müssen alles doppelt so gut machen wie Männer,
um anerkannt zu werden – Gott sei Dank ist das nicht schwer.“
(Monika Harms, Generalbundesanwältin 2007)
„Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot.“
(Albert Einstein, Begründer der Relativitätstheorie und Nobelpreisträger, 1879-1955)
„Das Lachen ist eine Macht, vor der die Größten dieser Welt sich beugen müssen.“
(Emile Zola, französischer Schriftsteller, 1840-1902)
Wer seine Ansicht mit anderen Waffen als denen des Geistes durchsetzt,
von dem muss man annehmen, dass ihm die Waffen des Geistes ausgegangen sind …
(unbekannt)
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Weisheit

„Es ist notwendiger, die Menschen zu studieren als die Bücher.“
(Francois de la Rochefoucault)
Ein ausgesprochenes Wort ist manchmal sehr verletzend und reißt Wunden, ein nicht ausgesprochenes Wort richtet jedoch mehr Unheil an …
Der Hass trifft den Hassenden, nicht den Gehassten.
Weine nicht, dass es vergangen,
sondern freue dich, dass es gewesen!
Man empfindet keinen Zorn für den Sturm am Horizont,
man meidet ihn nur …
„Wo die Liebe herrscht, da gibt es keinen Machtwillen,
und wo die Macht den Vorrang hat, da fehlt die Liebe …“
(C.G.Jung)
Das Leben ist ein Kunstwerk, doch manch ein Kunstwerk wird erst bei genauer Betrachtung schön!
„Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben –
aber es hat nur so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind.“
(Hermann Hesse)
Am Kummer eines Freundes teilzunehmen ist leicht,
aber es bleibt das Zeichen einer außergewöhnlichen Natur,
sich am Erfolg eines Freundes mitfreuen zu können!
Die ausdrucksvollsten Worte der deutschen Sprache:
1. das schönste Wort: „Liebe”
2. das tragischste: „Tod”
3. das innigste: „Mutter”
4. das wärmste: „Freundschaft”
5. das kälteste: „nein”
6. das bitterste: „einsam”
Das 7. und traurigste Wort heißt – „vergessen”.
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Worüber ich nachdenke …

Virtuelle Realität:

Trügerisch!
Entbunden jeder Hemmschwelle, die sich im realen Leben – glücklicherweise – einstellt, treffen Menschen aufeinander und gehen in einer Form miteinander um, die sie niemals real zeigen oder akzeptieren würden.
Schöne Worte:
Verführerisch und gefährlich!
Da wird trainiert, mit „schönen Worten“ gewandt umzugehen, ohne dass sich auch nur im Ansatz ein Funke Wahrheit darin verbirgt. Und irgendwann verfängt der Autor sich dann im Netz seines Machwerks.
Schlimm nur, wenn der Empfänger glaubt, was er liest! Noch schlimmer, wenn daraus Vertrauen wächst.
Am schlimmsten allerdings, wenn der Schreiber selbt beginnt, zu glauben an das, was er verfasst.
Vertrauen:
nur Stück für Stück zu erwerben –
für immer verloren, wenn zerstört.
Der Verstand sagt, tu es nie wieder –
das Herz sagt, tu es …
und die Erfahrung wird um eine Facette reicher, wenn es passiert –
und man es doch wieder zulässt: Vertrauen zu fassen!
Freundschaft:
der alternative Weg?
„Freunde sind wichtiger als alles andere auf dieser Welt“ …
kann Realität sein, kann aber auch alles andere zerstören.
Liebe:
ein wertvoller seltener Schatz!
… birgt so viel in sich – und schließt so viel aus.
Ohne Hebel, sie an- oder abzustellen.
Und wer dies vorgibt zu schaffen, der straft sich selbst Lüge. Den schönen Worten verfallen, doch ohne Ahnung, wovon er spricht!
Self-fulfilling prophecy:
der Teufelskreis!
ich bin nichts … ich kann nichts, also werde ich nichts …
und der Mensch verliert aus dem Auge – was er ist, was er kann und was er will!
Also sollte man das Leben leben, das man will! Es gibt nur dieses eine …
Verhaltensmuster:
einmal ein …, wieder ein …, immer wieder ein …
– was auch immer!
Sicher ist Wahrheit in dieser Aussage. Es kann sich so viel Positives in dieser Aussage verbergen – und so viel Leid.
Strohfeuer!
An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!
Und zu denen bleibt hierbei keine Zeit. Zwischen ersten Vermutungen, definitiven Aussagen und Resignation liegen Sekunden … und die erste Minute wird nie erreicht. Wie wenig Zeit ist eine Minute.
Und wenn ich jetzt sage, ich habe es gewusst, fange ich an, Angst zu haben vor mir selbst. Es wird nicht gesucht und wird nicht erwartet – aber es ereignet sich doch!

„Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst.“

Giovanni Guareschi (1908-1968), italienischer Schriftsteller (Don Camillo und Peppone)

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Zahlenspiele

oder: warum 7 eine gute Zahl und 13 eine schlechte Zahl ist …
5.9.59
Der Anfang!
5 9 5 9 Quersumme 28 = 4 * 7
Also Quersumme durch vier teilbar!
Und diese 4 hat es auch in sich:
Dimensionen unserer Welt, Jahreszeiten, Himmelsrichtungen, Buchstaben des Genoms und noch einiges mehr.
Die 4 galt im Mittelalter als „Irdisch“, während die 3 als „göttlich“ (Dreifaltigkeit) galt. Die Summe wiederum ergibt die Glückszahl 7.
[hier zitiere ich auszugsweise die Betrachtungen eines lieben Freundes!]
93-80=13
keine gute Zahl:
eine Welt bricht zusammen!
93+7=00
Glück und Schmerz.
00+7=7
Ein wichtiges Jahr beginnt:
Ende und Anfang.
9.9.7
Die Frage aller Fragen!
mit der eindeutigen Antwort: ja!
7.11.7
Der Kreis schließt sich …
2008 = 1959 + 7*7
irgendwie ist viellicht jetzt der Zeitpunkt gekommen, um sich erwachsen zu fühlen? Ich warte …
2008 = 1978 + 30
Klassentreffen unseres Abiturjahrgangs! Ist das wirklich schon so unendlich lange her??
2009 = 1934 + 75
2009 = 1959 + 50
2009 = 1979 + 30
2009 = 2004 + 5
ein bedeutsames Jahr!
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